Produkte-Nachricht

Proto Labs Ltd.
Raus aus der Zwickmühle - DURA Automotive nutzt Spritzgussteile von Proto Labs zur Entwicklungsbeschleunigung

Immer schneller, immer mehr, immer günstiger, immer besser – so geht der Herzschlag der Modellentwicklung in der Automobilbranche. Die Mitarbeiter von DURA Automotive kennen diesen Puls nur zu gut. In Plettenberg, im schönen Sauerland, befindet sich seit 1886, das von Wilhelm Schade gegründete Hauptwerk in Deutschland. Neben Glaselementen und Karosserie- strukturbauteilen ist man dort auf sichtbare Zierelemente wie Blenden und Dachrelinge, spezialisiert. Beliefert wird das „Who-is-Who“ der internationalen Hersteller. Wie man perfekte Varianten liefert, ohne teure Prototypenprozesse und Mock-Studien, zeigt DURA mit den Services von Proto Labs.

Proto Labs - Dura Bild 1
DURA Automotive in Plettenberg ist der Spezialist für Trim-Teile in der Automobilindustrie
.

DURA Automotive beschäftigt sich mit äußerst sensiblen Automobilteilen. Diese sind entweder eng mit dem Autofahrer verbunden, wie Schaltsysteme und Pedale oder sie befinden sich in exponierter Lage, wie Glaselemente und Zierblenden. Wiederum andere tragen gar entscheidend zur Sicherheit bei, wie Türgrundkörper und Rahmenkomponenten. Die Plettenberger verfügen über einen ungemeinen Erfahrungsschatz im Umgang mit den sogenannten Trim-Teilen. Diese Oberflächenteile dienen der Veredelung des Erscheinungsbildes. Weltweit gibt es nur wenige Marktbegleiter, die mit DURA Automotive in diesem Sektor vergleichbar wären.


Strenge Vorgaben
Bei der Anfrage eines Autoherstellers zur Unterstützung seitens DURA, gibt es zwei Arten: Die Erste ist im Prinzip die Füllung eines von Designflächen vorgegeben Bauraumes, bei der man weitestgehend freie Hand hat. Die Zweite ist weitaus häufiger: Bei ihr gibt es konkrete Vorgaben. Die Entwickler von DURA Automotive sind dann gefordert, diese Vorgaben auf Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit in der Produktion und Einhaltung von Normen und Kostenrahmen zu prüfen. Da DURA Automotive in Plettenberg die Fertigung im eigenen Haus hat, wissen die Spezialisten sehr genau, worauf es in der Entwicklung ankommt. Oftmals werden auch neue Materialien vorgeschlagen und neue Lösungswege erarbeitet.

Proto Labs - Laurent Badet, Kai Winkhaus
Laurent Badet (li.) und Kai Winkhaus (re.): „Mit Proto Labs erzielen wir schnelle und verlässliche Ergebnisse, die das Budget kaum belasten und die Entwicklung eher noch beschleunigen, statt zu verzögern, wobei sich die Qualität erhöht.“


Neues aus USA
Einen besonders interessanten Fall hatte DURA Konstrukteur Laurent Badet. Er befand sich in den USA, am Stammsitz des Mutterkonzerns, in Auburn Hills nahe Detroit, um für ein neues Fahrzeug eines renomierten Herstellers eine neue Dachreling zu konzipieren. „Zwischen der Dachreling und dem Autodach wird zur Anbindung ein Teil angebracht, als Toleranzausgleichsystem. Bisherige Standardteile waren nicht passend für diese neue Art von Reling. Ich hatte eine gute Idee zur Änderung des Standardteiles, das meiner Ansicht nach alle Anforderungen erfüllen konnte. Das Problem war nur, dass der Kunde das Teil und die Einbausituation im Original sehen wollte und ich keine Vorstellung hatte, wie ich das, in der Kürze der Zeit, bewerkstelligen sollte. Plötzlich kam ein amerikanischer Kollege auf mich zu und empfahl mir Proto Labs. Wir luden das Teil auf die Angebotsplattform von Proto Labs hoch und hatten, zu meiner großen Überraschung, innerhalb weniger Stunden ein Angebot mit Machbarkeitsanalyse vorliegen. Nach wenigen Tage lag das Teil aus Originalmaterial auf meinem Schreibtisch und wir konnten die volle Funktionstüchtigkeit meines Toleranzausgleichsystems präsentieren.“

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Die Teile, wie sie wenige Tage nach der Konstruktion von Proto Labs, in Original-Material, fertig auf dem Tisch lagen.


Simulation hat Grenzen
Für Konstrukteur Badet bot dieser Service neue Perspektiven. Er brachte seine Erfahrungen sofort in Deutschland ein. Kai Winkhaus, Teamleiter Produktkonstruktion bei DURA in Plettenberg, staunte nicht schlecht über die Neuigkeiten, die sein Kollege aus den USA mitbrachte. „Ich arbeite seit 15 Jahren mit CAD, hauptsächlich in CATIA. Man kann sicherlich viel simulieren, aber es kommt die Phase, in der ein Teil realisiert werden sollte. Es erleichtert die Kommunikation intern und extern, da am konkreten Teil gezeigt werden kann, auf was es ankommt. Für uns ist es von großem Vorteil, dass aus einem Serienwerkstoff voll funktionsfähige Prototypen, in so kurzer Zeit, mit einer solchen Genauigkeit gefertigt werden können.“


Echte Teile für wenig Geld
Die Kunststoffhersteller geben in der Entwicklungsphase noch keine genauen Angaben heraus über die Rezeptur der Kunststoffzusammensetzung. Dementsprechend schwierig gestalten sich Computersimulationen. POM (Polyoxymethylen) ist z. B. nicht gleich POM. Deshalb ist es für uns äußerst vorteilhaft, wenn wir für wenig Geld echte Teile bekommen. Einen klassischen Prototypen anzusetzen, bedeutet in der Automobilbranche nicht unerheblichen Aufwand an Zeit und Kosten. Mit Proto Labs erzielen wir schnelle und verlässliche Ergebnisse, die das Budget kaum belasten und die Entwicklung eher noch beschleunigen, statt zu verzögern, wobei sich die Qualität erhöht. Wir sind damit raus aus der Zwickmühle, Prototypenverfahren versus Zeit- und Budgetdruck.“


Unterstützung in der Konstruktion von Spritzgussteilen
Laurent Badet sieht das ähnlich: „Ich war wirklich begeistert, da ich zuvor schon in Deutschland Kunststoffteile entwickelt habe, obwohl ich nicht darauf spezialisiert bin. Schließlich müssen diese Formen- und Werkzeugbautauglich sein. Ich hätte mir gewünscht, bereits hier schon die Unterstützung von Proto Labs gehabt zu haben. Dort wird jedes Teil im kostenlosen Angebotskonfigurator analysiert und mit konkreten Verbesserungsvorschlägen versehen, damit es später auch problemlos gespritzt werden kann. Diese Tipps erhalte ich zusammen mit dem interaktiven Angebot spätestens einen Tag, nachdem ich das Teil angefragt habe. Zwischen einem und fünfzehn Tag dauert es dann, bis das Teil tatsächlich vorliegt. Je nachdem, welche Dringlichkeitsstufe ich wähle.“

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Der Halte-Clip zur sicheren Montage einer Dachreling in 3D CATIA.


Funktionsteil schlägt Anschauungsteil
Deshalb kam der Proto Labs Spritzguss-Service gleich wieder zum Einsatz, als Kunststoffclips zur Vorpositionierung einer Dachreling gebraucht wurden. Die Aufgabe bestand darin, mit nur zwei Clips eine Dachreling sicher zu fixieren, damit nur ein Montage-Werker diese von innen, ergonomisch ohne Gegenhalten, verschrauben kann. „Wir hatten wiederum die Möglichkeit, verschiedene Varianten auszuprobieren, ohne in teure Werkzeuge investieren zu müssen. In kürzester Zeit war ein zuverlässiger Clip entwickelt. Die vorgestellte Lösung hatte große Überzeugungskraft, da alles unter reellen Bedingungen präsentiert werden konnte. Selbstverständlich haben wir auch einen 3D-Printer mit Fadensystem. Dies taugt jedoch lediglich als Anschauungsteil aber nicht als Funktionsteil, wie es von Proto Labs geliefert wird.“


Echte Teile, echt kreativ
Teamleiter Kai Winkhaus bringt noch einen weiteren Aspekt ein: „Das Testen mit echten Teilen hat nicht nur eine starke Überzeugungskraft, es regt auch die Kreativität an. Wenn Sie mehrere Bauteile im Original vor sich haben, die womöglich noch in Bewegung ineinandergreifen, kommen Ihnen beim „Herumspielen“ richtig gute Ideen, da das Prinzip förmlich „begriffen“ wird.“


Spagat geschafft
Die nächsten Schritte bei DURA Automotive in Verbindung mit Proto Labs werden sichtbare Teile sein. Konstrukteur Laurent Badet fasst zusammen: „Die Genauigkeit und die Präzision, der bisher gelieferten Teile, haben uns überzeugt. Wir sind inzwischen sicher, dass Proto Labs auch den strengen Anforderungen an Oberflächen gerecht wird, die an uns gestellt werden. Ich freue mich ganz einfach auf die weitere Zusammenarbeit, da sie uns hilft, den schwierigen Spagat, zwischen Kosten auf der einen Seite und Qualität auf der anderen Seite, in kürzester Zeit zu leisten.“

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Der von Laurent Badet neu konzipierte Käfig für ein Toleranzausgleichsystem in 3D CATIA.


Firmenprofil Proto Labs
Proto Labs ist ein mit modernsten Technologien ausgestattetes Unternehmen, das sich dazu verpflichtet hat, schnelle Lösungen bereitzustellen und als Katalysator für großartige Ideen zu dienen. Wir bieten drei unterschiedliche Fertigungsdienstleistungen an, mit denen wir individuelle Teile für Designer und Ingenieure auf der ganzen Welt herstellen. Unsere geschützte Software und automatisierten Fertigungsverfahren ermöglichen mithilfe von 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss im Expressverfahren eine schnelle Prototypenherstellung und Kleinserienproduktion von Teilen aus Kunststoff, Metall und Flüssigsilikon.

Produktentwickler können ihr 3D-CAD-Modell hochladen, um innerhalb weniger Stunden ein interaktives Angebot mit kostenloser Designanalyse und Preisangaben in Echtzeit zu erhalten. Die Machbarkeitsanalyse hilft Kunden, bei der Prototypenherstellung Probleme wie Einfallstellen oder Hinterschneidungen zu vermeiden – Änderungen können so frühzeitig und beliebig oft vorgenommen werden. Mithilfe dieses iterativen Prozesses können Designer und Ingenieure Verzögerungen bei der Produktentwicklung vermeiden und ihr Produkt so schnell wie möglich auf den Markt bringen.

Proto Labs - LogoProto Labs Ltd.
Alte-Neckarelzer-Straße 24
D-74821 Mosbach

Tel. +49 (0) 6261 6436 947
Fax +49 (0) 6261 6436 948

customerservice@protolabs.de
www.protolabs.de


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