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Plasmatreat GmbH
Steigerung der Produktqualität durch funktionale Nanobeschichtungen

Hocheffektive Nanobeschichtungen, wie beispielsweise Antikorrosions- oder Isolationsbeschich- tungen, helfen in den unterschiedlichen Produktionsschritten dabei, erw√ľnschte Eigenschaften zu erzielen und ungew√ľnschte Effekte zu verhindern. Speziell auf den Anwendungsbereich zugeschnittene Substanzen werden dabei durch die Nanobeschichtung mittels PlasmaPlus-Verfahren zielgerichtet auf den neuralgischen Stellen der Produktoberfl√§che aufgebracht.

Plasmatreat - funktionale Nanobeschichtungen
Mit der PlasmaPlus-Technologie wird eine ultrad√ľnne, aber starke Funktionsschicht auf die Oberfl√§che aufgebracht. Dabei verhindert eine Barriere-Beschichtung, dass die Fl√ľssigkeit in unerw√ľnschte Bereiche flie√üt.

‚ÄěEine der bekanntesten Nanostrukturen ist der Lotuseffekt, wie er bei den Bl√§ttern der Lotuspflanze auftritt. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine Beschichtung, sondern um eine nat√ľrliche Oberfl√§chenstruktur des Blattes, die aber sehr gut erkl√§rt, wie Nanobeschichtungen funktionieren“, erkl√§rt Nico Coenen, Business Development Manager Electronics Market der Plasmatreat GmbH. Die geringe Benetzbarkeit einer Oberfl√§che wird als Lotuseffekt bezeichnet, bei der das Wasser von der Blattoberfl√§che abperlt und als Tropfen abl√§uft. Komplexe mikro- und nanoskopische Oberfl√§chenstrukturen sind f√ľr diese Eigenschaften verantwortlich.

‚ÄěSolche hocheffektiven Oberfl√§chenstrukturen mit unterschiedlichen Funktionalit√§ten k√∂nnen wir mit dem Openair-Plasma-Verfahren PlasmaPlus ebenfalls erzeugen“, so Coenen. Zu diesem Zweck wird das in der Plasmad√ľse erzeugte Plasma mit einem Pr√§kursor angereichert, um so auf der Oberfl√§che eine ultrad√ľnne, aber starke funktionale Schicht aufzutragen. Dabei kommt es auf den Anwendungsfall und den dazu passenden Pr√§kursor an, welche Eigenschaften erreicht werden. Das Spektrum reicht von Schutz- √ľber Barriere-, Isolations-, Haftungs- bis hin zu Antikorrosionsschichten. Die Schichtdicken liegen dabei zwischen 20 und 500 nm und werden mit einer Auftragsgeschwindigkeit von 3 bis 10 m¬≤/h aufgebracht.

‚ÄěIn der Kunststoffindustrie werden diese funktionalen Oberfl√§chen schon sehr lange eingesetzt. Auch in der Verpackungsindustrie werden Barrierebeschichtungen aufgebracht, die Lebensmittel sch√ľtzen. Ebenfalls sind haftvermittelnde Funktionsbeschichtung f√ľr den 2K-Spritzguss umsetzbar. Aber auch in der Elektronikfertigung r√ľcken die Beschichtungsprozesse mittels PlasmaPlus immer st√§rker in den Fokus.“ Gerade die Beschichtung als Schutz- oder Isolationsbarriere ist f√ľr viele Elektronikfertiger interessant, da durch diese die Baugruppe vor eventuellen Qualit√§tsproblemen oder Sch√§den, die im sp√§teren Produktlebenszyklus auftreten k√∂nnen, gesch√ľtzt werden. Gerade bei komplexen Baugruppen, mit einer hohen Miniaturisierung und Packungsdichte, ist eine Beschichtung durch die Openair-Plasma-Technologie in Verbindung mit PlasmaPlus ein effizienter Prozess, ganze Baugruppen oder selektiv ausgew√§hlte Bauteile zu behandeln.

Das Erreichen der bestm√∂glichen Produktqualit√§t ist das eine, der Nachweis dar√ľber das andere: reproduzierbare Prozessabl√§ufe, eine hohe Systemzuverl√§ssigkeit, stabile Qualit√§tsniveaus und datengest√ľtzte Automatisierung sind g√§ngige Prozessvorgaben. Aus diesem Grund werden alle Prozessparameter bei Plasmatreat Anwendungen durch die integrierte Prozesskontrolle Plasma Control Unit (PCU) √ľberwacht und f√ľr eine sp√§ter R√ľckverfolgbarkeit gespeichert. Denn gerade bei sicherheitsrelevanten Baugruppen ist ein reproduzierbarerer Fertigungsprozess mit einer l√ľckenlosen √úberpr√ľfung und Dokumentation besonders wichtig.

‚ÄěDas Einsatzspektrum von PlasmaPlus-Anwendungen in der Elektronikindustrie ist sehr breit. Es l√§sst sich z.B. beim Drahtbonden einsetzen, wo die selektive Beschichtung der Pads diese vor dem austretenden Epoxidharz nach dem Ofen sch√ľtzt und somit die sichere Verbindung von Draht und Pad sicherstellt. Aber auch andere anspruchsvolle Einsatzgebiete, in denen Elektroniken beispielsweise einem warmfeuchten Klima, Spr√ľhwasser oder Salznebel ausgesetzt sind, wie z.B. bei maritimen Anwendungen, im Bergbau oder auch im Einsatz in tropischen Regionen, eignen sich die Nanobeschichtungen zum Schutz der Baugruppe. Es muss aber nicht immer so exotisch sein: wenn man z.B. an die elektronischen Geh√§use in Autos denkt, f√§llt auf, dass viele Steuerungseinheiten in Alu-Geh√§usen eingebaut werden. Um Feuchtigkeit fernzuhalten, wird eine harte oder eine fl√ľssige Dichtung verwendet. Aber auch dann kann mit der Zeit Feuchtigkeit in die Elektronik gelangen. Hier haben sich unsere Nanobeschichtungen als eine passende L√∂sung erwiesen, die zu hervorragenden Feuchtigkeitsbarrieren f√ľhrt. Die Nanobeschichtung ist pr√§zise nur auf den Dichtungsfl√§chen aufbringbar und h√§lt z.B. Tests bis zu 960 Stunden Salzspr√ľhnebel bei g√§ngigen Legierungen stand. Das spart Zeit und Material. Zus√§tzlich arbeiten unsere Anlagen inline, das steigert die Flexibilit√§t in der Produktion ungemein“, erkl√§rt Coenen.

In der Produktion treten immer wieder neue Anforderungen an Produkte, aber auch Ver√§nderungsw√ľnsche f√ľr vorhandene Prozesse auf. Hier unterst√ľtzt eine Forschergruppe von Plasmatreat die Entwicklung ganz neuer funktionaler Oberfl√§chen. Rahmenbedingungen sind die Gegebenheiten beim Kunden vor Ort, die Materialien im Produktionsprozess und das Umfeld in dem das Endprodukt genutzt wird. Die Einsatzm√∂glichkeiten der PlasmaPlus-Technologie sind noch lange nicht ausgesch√∂pft und l√∂sen Probleme auf ganze neue Art und Weise.

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Weitere Informationen zur PlasmaPlus-Technologie finden Sie hier.


√úber Plasmatreat
Plasmatreat ist international f√ľhrend in der Entwicklung von atmosph√§rischen Plasmatechnologien und Plasmasystemen zur Vorbehandlung von Materialoberfl√§chen. Die Openair-Plasma®-D√ľsentechnologie wird weltweit in automatisierten und kontinuierlichen Fertigungsprozessen in nahezu allen Industriebereichen eingesetzt. Die Plasmatreat-Gruppe verf√ľgt √ľber Technologiezentren in Deutschland (Hauptsitz), den USA, Kanada, China und Japan und ist in mehr als 30 L√§ndern mit eigenen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern vertreten.

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Tel. 043 288 06 44
Fax 043 288 06 45

Ansprechpartner: Herr Pascal Brunner
p.brunner@tese.ch 
www.tese.ch 


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